Intelligenz bei Papageien

Palm Kakadu im Papageienpark Bochum

Intelligenz wird meist definiert als die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, Schlüsse zu ziehen. Papageien gehören zu den intelligentesten Tieren, die es gibt. Forscher haben ihr geistiges Potential schon mit dem eines vierjährigen menschlichen Kindes verglichen. Auch das hat mit der richtigen Haltung dieser Tiere zu tun: Niemand wird einem Vierjährigen zumuten, wochenlang mit dem immer gleichen Bauklötzchen herumzuspielen.

Ebenso selbstverständlich sollte ein wenig Abwechslung für unsere gefiederten Freunde sein. Eine Schaukel, ein Kletterring und dergleichen gehören zur Grundausstattung jedes Käfigs - wie gesagt: ein Käfig, in den all das nicht paßt, taugt vielleicht zur Hamsterzucht. Darüber hinaus braucht der Halter dieser verspielten Tiere nicht unbedingt ein dickes Portemonnaie, sondern vor allem ein paar Ideen, um seinen Schützlingen Freude zu bereiten: ein frischer Ast von einem Obstbaum, ein Stück Pappe, ein altes Handtuch - das sind Spielzeuge, die fast nichts kosten und von den Tieren mit Begeisterung angenommen werden.

Ganz nebenbei: Auch paarweise gehaltene Papageien sind sehr anhänglich, obwohl viele das Gegenteil glauben. Zu einer richtigen Spielstunde außerhalb des Käfigs gehören deshalb Streicheleinheiten von Herrchen oder Frauchen. Das Verhalten der Krummschnäbel ähnelt dem von Katzen: Sie entscheiden, wann die richtige Zeit zum Spielen ist. Anders als bei verhaltensgestörten Einzelvögeln kann der Besitzer keine Sympathie erzwingen. Die Zuneigung, die er auf diese Weise gewinnt, kommt dafür aus tiefstem Vogelherzen und hält ein Leben lang.


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