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14. Juli 2016

Reha im Papageienpark: Amazone Coco

Erstellt von: GabiBochum

Gelbnackenamazone Coco bei der Reha im PapageienparkAls Coco mit ihrem Geschwistervogel bei der neuen Besitzerin einzog, war die Amazone ein wenig übergewichtig und wirkte leicht nervös – nach einem Wechsel in eine neue Umgebung ist das oft nichts Ungewöhnliches. Aus einem ohne detaillierte Kenntnisse über die frühere Haltung nicht nachvollziehbaren Grund biss sich der Vogel kurz nach dem Einzug die Haut am linken Fuß auf. Mögliche Ursachen für dieses selbstzerstörerische Verhalten können unter anderem Missempfindungen der Nerven infolge von Fehlernährung oder Gelenkschmerzen sein. Wir vermuten, dass Coco unter starkem Juckreiz am Fuß litt, den die Amazone durch das Beißen lindern wollte. Dabei ging sie so rabiat zur Sache, dass sie ihrem Gewebe schweren Schaden zufügte.

Die neue Halterin stellte den verwundeten Vogel sofort Dr. Janeczek vor, der eine gründliche Untersuchung durchführte. Weil bei einer solchen Verletzung eine mehrmals täglich erfolgende Wundversorgung unabdingbar ist, stand Coco eine wochenlange intensive Therapie bevor. Nicht jeder Halter kann den nötigen Betreuungsaufwand selbst leisten, weil dem zum Beispiel die Berufstätigkeit im Wege steht. Hier im Papageienpark Bochum kümmern wir uns gern um die nötigen Rehabilitationsmaßnahmen angefangen von der Wundpflege bis hin zum Eingeben von Medikamenten und einer Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung zum schonenden Abnehmen. Deshalb gelangte die verletzte Gelbnackenamazone zu uns, direkt nachdem sich Dr. Janeczek ihrer angenommen hatte.

Blutig bis auf die Knochen

Während der ersten Untersuchung am 21. April 2016 wurde das gesamte Ausmaß der Verletzung deutlich. Für die hintere linke Zehe des linken Fußes gab es leider keine Rettung, Coco hatte einen Großteil des Gewebes vom Knochen genagt und diesen ebenfalls massiv geschädigt. Heilen würde diese Verletzung nicht mehr, weshalb nur die Amputation als Lösung blieb.

Nach diesem kurzen chirurgischen Eingriff und der gründlichen Wundreinigung musste der Fuß mehrmals täglich mit einer antimikrobiellen und schmerzlindernden Salbe bestrichen werden. Wir setzten hierfür nach Absprache mit Dr. Janeczek die Soother Plus® Cream von AVIx/HEALx ein. Zudem verordnete der Tierarzt für einige Zeit die Einnahme eines Antibiotikums, um der Ausbreitung einer Entzündung im Körper vorzubeugen.

Damit Coco sich nicht weiter mit dem Schnabel an der Wunde zu schaffen machen konnte, musste der Vogel einen Halskragen tragen. Ein Trichterkragen kam nicht in Frage, weil damit das eigenständige Fressen kaum mehr möglich gewesen wäre. Wir entschieden uns für eine breite, nach unten hängende Kunststofflösung in Kombination mit einem Schaumstoffring am Hals. Zwar konnte die Amazone mit diesem großen Kombi-Halskragen nicht fliegen, aber wegen des Übergewichts und der Verletzung am Fuß stand ihr der Sinn ohnehin nicht danach. In den kommenden Wochen konzentrierten wir uns voll und ganz auf die Wundheilung und das sanfte Abspecken, das Heranführen ans Fliegen würde später die Halterin übernehmen.

Erst mal weich gepolstert

Verbunden werden sollte der verletzte Fuß nicht, das Gewebe brauchte Luft zum Heilen. Während der ersten Zeit der Genesungsphase war Coco in einer Box untergebracht, deren Boden mit weichen Handtüchern gepolstert war. Dadurch war der Druck auf den anfangs noch sehr empfindlichen Fuß so gering wie möglich und es war zudem kein Problem, dass immer ein wenig Salbe vom Fuß abgerieben wurde. Zur Pflege eines solchen Patienten gehört eben auch, wenn nötig täglich mehrmals den Bodenbelag – in diesem Fall die Handtücher – zu wechseln. Später stand dann der Umzug in einen Krankenkäfig an, als die nachwachsende Haut nicht mehr so extrem empfindlich war.

Dr. Janeczek überwachte den Heilungsprozess, mit dem er genau wie wir sehr zufrieden war. Vier Wochen nach der Amputation laserte er den Fuß, was die Wundheilung beschleunigen sollte. Das nachwachsende Gewebe war anfangs hell rosa und weich, was ein gutes Zeichen war. Knotenfreies, weiches Gewebe, das gut durchblutet ist, sollte genau so aussehen.

Wir setzten die Salbenbehandlung auch dann noch weiter fort, als sich das neu gebildete Gewebe bereits ein wenig verfestigt hatte. Coco durfte zwischendurch den Reha-Käfig verlassen und damit beginnen, den Fuß auf hartem Untergrund zu belasten. Dann gab es trotz der sanften Diät meist auch ein paar Leckerchen – die hatte sich die tapfere Gelbnackenamazone wirklich verdient!

Am 30. Juni 2016 und somit exakt zehn Wochen nach der Amputation konnte Coco den Weg nach Hause antreten, natürlich ohne Halskragen und mit sehr gut verheiltem Fuß. Sie wird sich sicher sehr gefreut haben, in ihrem neuen Zuhause ihren Geschwistervogel wiederzusehen.


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