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Rätselhaftes Papageiensterben


95% aller privat gehaltenen Papageien werden nicht älter als 10 Jahre. Amerikanische Wissenschaftler legen erschreckende Zahlen vor.

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Amerikanische Wissenschaftler legten erschreckende Zahlen über die Lebenserwartung von Papageien in Privathaushalten vor. Danach werden ca. 95 % aller privat gehaltenen Papageien nicht älter als 10 Jahre und ca. 45 % erreichen sogar nur das fünfte Jahr. Die natürliche Lebenserwartung dieser Vögel liegt je nach Art bei 35 - 80 Jahren.

Als Todesursache wird in den meisten Fallen eine Veränderung der inneren Organe angegeben. Dabei stehen an erster Stelle Leberveränderungen bis hin zur Leberzirrhose. Oft findet man neben einer Niereninfektion eine chronische Vergrößerung der Leber vor, die damit als letzte Barriere bei bakteriellen Erkrankungen wegfällt und somit das Immunsystem weiter schwächt. Weiterhin sind chronische Pilzinfektionen der Atemwege als baldige Todesursache dokumentiert.

Als gemeinsame Ursache stellten die Wissenschaftler Fehler in der Ernährung fest. Standardisierte Futtermischungen sind erheblich zu fett und enthalten mit dem hohen Anteil an Erdnüssen einen erheblichen Risikofaktor für mögliche Pi1zerkrankungen. Erdnüsse sind stark stark mit Pilzsporen behaftet. Der extrem hohe Anteil an Sonnenblumenkernen und Nüssen führt durch den Fettgehalt von bis zu 50 % zu irreparablen Leberschäden und damit zum vorzeitigen Tod der Papageien.

Leider sind viele Papageien bestrebt, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Energie aufzunehmen, so daß zuerst die Fettsaaten gefressen werden. Einzig mögliche Behebung dieser Sterblichkeit liegt in der drastischen Umstellung der Ernährung. Mittlerweile bieten vereinzelte Hersteller ausgewogene Futtermischungen und extrudiertes Futter an, die den Bedürfnissen der Papageien gerecht werden. Aber auch hier gilt: Geben Sie nur soviel, wie der Vogel tatsächlich benötigt. Jedes Korn mehr gibt dem Papageien die M6glichkeit der Auswahl. Dies muß unter allen Umständen vermieden werden.

Jeder Papagei benötigt zu seiner Nahrung Vitamine und Mineralien, die durch zusätzliche Obst- und Gemüsegaben nicht ausreichend gedeckt werden können. Ein gutes Kombinationspräparat über das Futter gegeben verhindert Mangelerscheinungen.

Viele Papageien , die heute noch mit Standardfuttermischungen ernährt werden, könnten durch sofortige Umstellung auf geeignete Mischungen vielleicht noch gerettet werden.

Es tut Not, diese furchtbare Statistik nicht noch weiter auszubauen.

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